Geschichtliches

Der 3. Februar 1975 stellt ein wichtiges Datum in der 395jährigen Geschichte des Gymnasiums Leopoldinum dar.

An diesem Tag meldeten sich die ersten Studienreferendare des neu errichteten Pädagogischen Seminars beim Direktorat zu ihrem Dienstantritt.

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Zwar wurden schon in der Anfangsphase des schulischen Lebens am Jesuitengymnasium Lehrkräfte ausgebildet, doch hatte diese Art der Lehrerbildung mit der heutigen kaum etwas gemeinsam. Das Lehramt genoss, wie Dr. Albrecht Aign in seiner Geschichte des Gymnasiums Passau ausführt, wenig Ansehen und galt weitgehend als Zwischenstufe im üblichen Ausbildungsgang der Ordensangehörigen. Die Schüler wurden, abgesehen von der obersten Rhetorikklasse, von sogenannten „Magistri“, Studenten, die das Philosophiestudium beendet, das Theologiestudium aber noch nicht begonnen hatten, unterrichtet. Im Lehramt sollte aber nur verbleiben, wer die für die höheren Studien erforderlichen Qualifikationen nicht aufweisen konnte. Dazu gehörten nach den Regeln für den Provinzial, die für den Lehrberuf immerhin noch eine gewisse pädagogische Grundbegabung fordern, „einige, die hierzu geeignet erscheinen und die wegen ihres Alters oder Talentes geringeren Fortschritt in den höheren Studien versprechen“, während die Prüfungsbestimmungen, nach denen sich der Provinzial zu richten hatte, nur diejenigen für das Lehramt vorsahen, die sich „im Verlaufe der Studien als unfähig für die Philosophie oder Theologie erweisen“.

 

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